16.07.2015
Hurra, der Sommer ist da! Nix wie ab ins Wasser. Dieser Devise folgen auch unsere Hunde nur allzu gerne. Was fĂŒr ein Hundebadespass! Doch manch einer kommt deutlich weniger fröhlich aus dem Wasser heraus, als er eben noch hinein gesprungen ist. Die Rute in einer seltsamen Stellung abgeknickt tragend, trottet der Vierbeiner zögerlich aus dem Wasser.
âWenn Sie so etwas bei Ihrem Hund sehen, handelt es sich um eine Wasserruteâ, erklĂ€rt Frau Dr. Tina Hölscher, TierĂ€rztin von aktion tier e.V. Vorzugsweise beim Schwimmen â daher auch der Name â tritt dieses Krankheitsbild auf. Was aber genau dahinter steckt, ist bisher nicht bekannt. In Frage kommen Minderdurchblutung der Muskulatur, Muskelfaserrisse oder auch Einengung der Nervenbahnen.
Sicher ist, dass das Auftreten einer Wasserrute, auch Hammelschwanz genannt, fĂŒr das Tier Ă€uĂerst schmerzhaft ist. In extremen FĂ€llen können die Tiere kein Kot und keinen Urin mehr absetzen. Daher sollte der nĂ€chste Weg zum Tierarzt fĂŒhren.
âStellt der die richtige Diagnose und behandelt den Hund mit Schmerzmitteln und EntzĂŒndungshemmern, geht es dem Tier innerhalb von wenigen Stunden schon besserâ, beruhigt Frau Dr. Hölscher besorgte Tierhalter. Der Patient braucht dann einige Tage Ruhe und ist nach wenigen Tagen wieder hergestellt.
Pressemitteilung â aktion tier e.V.
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